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Checkpoint Systems Interviewstrecke mit Jens Wolter, Sales Manager Food

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INTERVIEW: DREI FRAGEN AN JENS WOLTER

Sales Manager Food bei Checkpoint Systems mit mehr als 30 Jahren Lebensmittel-Branchenerfahrung

11-08-2019

Ob Ladenplanung, Vertrieb, Schwundmanagement oder Digitalisierung – Jens Wolter kennt sich mit den Bedürfnissen des Lebensmitteleinzelhandels aus. Seit mehr als drei Jahrzehnten arbeitet er in der Branche, u. a. bei Edeka und Rewe. Bei Checkpoint Systems betreut er als Sales Manager Food unter anderem Edeka und Aldi Gruppe. Im Folgenden beantwortet er drei Fragen zu Digitalisierung und Warensicherung im Lebensmittelmarkt.

 
Vor welchen Herausforderungen steht der Lebensmitteleinzelhandel durch die Digitalisierung?

Durch den wachsenden Onlinehandel sind die Ansprüche an den stationären Handel gestiegen, auch im Lebensmittelsektor. Der Kunde erwartet ein reibungsloses Einkaufserlebnis. Das heißt in der Praxis: eine ansprechende Auslage mit einer offenen Warenpräsentation, immer gefüllte Regale statt Out-of-Stock, keine langen Schlangen an der Kasse und Personal, das bei Bedarf umfassend und kompetent beraten kann.

Immer mehr Händler beschäftigen sich daher mit Click & Collect – dabei bestellen die Kunden vorab online ihre gewünschten Produkte und holen diese dann im Markt ab. Liefern ist noch schwierig, da der Kunde zu Hause sein muss, um die Einkäufe in Empfang zu nehmen, damit die Kühlkette nicht unterbrochen wird. Einige Lebensmitteleinzelhändler arbeiten auch bereits mit Apps, mit denen die Kunden alle Produkte in ihrem Einkaufswagen selbst direkt einscannen können – und dafür nicht mehr an der Kasse anstehen müssen. Möglich sind dann gezielte Angebote für App-Nutzer, ausgerichtet an deren Bedürfnissen und Gewohnheiten. So können Online- und Offlinewelt für ein verbessertes Einkaufserlebnis verbunden werden.

Je mehr Daten Einzelhändler über ihre Kunden erheben können, umso mehr wissen sie über diese und können das Angebot noch präziser auf sie ausrichten – und langfristig an sich binden. Denn Amazon steht zum Beispiel ebenfalls in den Startlöchern, um im Food-Sektor anzugreifen.

 

Wie verändert sich die Warensicherung durch die Digitalisierung?

Die neue Generation der EAS-Systeme ist vernetzt und liefert über die Warensicherung hinaus wertvolle Informationen. Beispielsweise können Sensoren zur Kundenfrequenzzählung integriert werden, sodass Händler jederzeit in Echtzeit wissen, wie viele Menschen gerade in ihrem Laden sind und wo sie sich aufhalten. Das hilft, Out-of-Stock Situationen zu vermeiden und vereinfacht die Personalplanung. Die Kunden finden immer genau das Produkt, was sie suchen, und erhalten die Beratung, welche sie sich wünschen.

Darüber hinaus können die neuen EAS-Antennen mit einem mobilen Endgerät verknüpft werden. Bei einem Alarm erhalten Einzelhändler via Bluetooth die Warnung auf das verbundene Smartphone und können unmittelbar auf den Diebstahlversuch reagieren.

Ebenfalls ein wichtiger Aspekt der Warensicherung 4.0 ist der Service: Vernetzte Warensicherungsanlagen ermöglichen es, dass Händler von den Vorteilen der Warensicherung profitieren, sich aber nicht um die Wartung kümmern müssen. Ich erlebe häufig, dass es zwar installierte EAS-Systeme gibt, aber im Alltag keiner Zeit hat, sich um eine aufgetretene Störung zu kümmern – entsprechend ist über Stunden die Diebstahlsicherung nicht aktiv. Das ist nicht so schwerwiegend wie zum Beispiel ein ausgefallenes Kühlsystem und wird entsprechend nicht priorisiert behandelt, ist aber dennoch geschäftsschädigend. Dank proaktiver Fernwartung können wir ein Problem bei der Diebstahlsicherung erkennen, bevor eine Antenne in Störung geht, und den Fehler zumeist direkt über die Onlinewartung beheben – ohne, dass jemand im Laden etwas tun muss. Das stellt einen störungsfreien Betrieb der EAS-Systeme ohne Mehraufwand sicher.

 

Wie kann die Warensicherung für ein besseres Einkaufserlebnis sorgen?

Auf zwei verschiedenen Ebenen: Erstens durch die erhöhte Warenverfügbarkeit und das Vermeiden von Inventurdifferenzen, zweitens durch eine offene Warenpräsentation, die Impulskäufe ermöglicht. Alkoholika sind hier ein gutes Beispiel: Wenn Lebensmitteleinzelhändler ihren hochpreisigen Gin in einem Schrank stehen haben, den ein Angestellter für einen Käufer erst aufschließen muss, verkaufen sie weniger Flaschen. Eine ansprechende Warenpräsentation und ein Produkt, das der Käufer anfassen und direkt mitnehmen kann, führen nachweislich zu deutlich gesteigerten Umsätzen – in einigen Fällen um bis zu 30% Prozent. Wenn wir bei einem Händler eine offene Warenpräsentation installieren, ist das betreffende Produkt häufig erst einmal direkt ausverkauft – weil der Absatz derart gestiegen ist, dass nicht genügend Lagerbestand vorhanden ist.

Ebenfalls besonders diebstahlgefährdet sind zum Beispiel Rasierklingen, Parfum oder Kosmetika. Hier können Etiketten oder Boxen zur Diebstahlsicherung genutzt werden, während bei Alkoholika meist Flaschenaufsätze zum Einsatz kommen. Eine Sicherung der Produkte mit Etiketten bereits an der Quelle – also bei der Herstellung – ist ebenfalls eine Möglichkeit. Was für den einzelnen Händler die beste Lösung ist, erarbeiten wir immer gemeinsam.  Checkpoint Systems


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Checkpoint Systems, eine Division von CCL Industries, ist der einzige vertikal integrierte RF-/RFID-Lösungsanbieter für den Einzelhandel. Mit dem technologischen Fortschritt verändern sich auch die Kundenanforderungen in rasantem Tempo. Checkpoint liefert dem Einzelhandel intelligente Lösungen, die für mehr Klarheit und Überblick sorgen - jederzeit und überall. Durch ein einzigartiges Angebot von Soft- und Hardware, Etiketten und vernetzten cloud-basierten Lösungen optimiert Checkpoint Abläufe und Effizienzen im Einzelhandel mit intuitiven Echtzeitdaten, die in der gesamten Lieferkette und im Store bereitgestellt werden. Das verbessert die Rentabilität und bereichert die Kundenerfahrung. Die intelligenten Checkpoint-Lösungen für den Einzelhandel basieren auf 50 Jahren Erfahrung in der Radiofrequenz-Technik, innovativen Lösungen für die Diebstahlsicherung und Verlustprävention, marktführender Software, RFID-Hardware und umfassenden Kompetenzen im Bereich der Etikettierung. So lassen sich das Branding, die Sicherung und die Verfolgung von Waren von der Quelle bis zum Regal gewährleisten.

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