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Checkpoint Systems und ECR untersuchen gemeinsam die Auswirkungen von SB-Kassentechnologien im Einzelhandel

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Self-Checkout in Retail: Measuring the Loss - Studie

Checkpoint Systems und ECR untersuchen gemeinsam die Auswirkungen von SB-Kassentechnologien im Einzelhandel

16-04-2019

Das Forschungsprojekt mit dem Namen Self-Checkout in Retail: Measuring the Loss wurde von Adrian Beck, emeritierter Professor an der Universität Leicester, durchgeführt. Es bietet eine umfassende Analyse der Auswirkungen, die Self-Scanning- und Self-Paying-Technologien (SCO) auf Einzelhandelsgewinne haben. Zudem liefert es Erkenntnisse, wie Einzelhändler potenzielle Risiken minimieren können.

 

Innovationsförderung im Laden

Im Einzelhandel vollzieht sich ein digitaler Wandel. Viele Einzelhändler setzen hierbei auf neue Technologien, um den Einkaufsprozess für Kunden zu vereinfachen und eine nahtlose Erfahrung im Laden zu schaffen. In den vergangenen 15 Jahren ist die Entwicklung hin zu kassiererlosen Verkaufsstellen, an denen Kunden Artikel rasch mit Hilfe einer Smartphone-App scannen und bezahlen können, auf erhebliches Interesse gestoßen.[1].

 

Dank dieser Technologien wird die Kundenerfahrung interaktiver und personalisierter, so dass ein schnelleres und unabhängigeres Kassieren möglich ist. Der Einsatz von SCO-Systemen bietet Einzelhändlern darüber hinaus erhebliche Chancen für eine verbesserte Produktivität in der Filiale. Schätzungen zufolge werden in den kommenden Jahren sogar mehr ‚SB‘[2]-Läden entstehen. So plant Amazon bereits, bis 2021 weltweit 3.000 kassiererlose Geschäfte[3] ähnlich wie in Seattle und Chicago schon betrieben zu eröffnen.

 

SCO-Technologien verbessern nachweislich die Kundenerfahrung und ermöglichen Einzelhändlern beeindruckende Produktivitätszuwächse. Doch sie können sich auch negativ auf die Rentabilität auswirken, wie der ECR-Bericht „Self-Checkout in Retail: Measuring the Loss“ deutlich macht.

 

SCO und Einzelhandelsverluste

In der ECR-Studie wurden Daten von 13 Einzelhandelsunternehmen mit Sitz in den USA und Europa sowie von zwei Anbietern von SCO-Technologien analysiert. Hierbei hat sich gezeigt, dass ein größerer Einsatz von SCO-Technologien zu höheren Verlustraten im Einzelhandel führte.

 

In der Untersuchung wurden drei Arten von SCO-Systemen betrachtet: stationäre Systeme (der Kunde scannt Artikel an einem Selbstbedienungskiosk), Scan-and-Go-Systeme (dem Kunden wird vom Einzelhändler ein Scan-Gerät zur Verfügung gestellt) und mobile Scan-and-Go-Systeme (der Kunde nutzt sein eigenes mobiles Gerät für das Scannen von Artikeln). Festgestellt wurde, dass in Läden, in denen 55 bis 60 Prozent der Transaktionen über stationäre SCO-Systeme erfolgten, die Einzelhandelsverluste um 31 Prozent stiegen. Demgegenüber führten Scan-and-Go-Systeme wahrscheinlich zu 18 Prozent höheren Verlusten im Vergleich zu Einzelhändlern, die keine SCO-Technologie einsetzen.

 

Während die Verbreitung von Scan-and-Go-Technologien mit lediglich 2,82 Prozent aller von Forschungsteilnehmern erfassten Transaktionen nach wie vor niedrig ist, stellte die Untersuchung fest, dass die Nutzung der Technologie zu höheren Kundenfehlerraten führte. Je größer die Anzahl von Produkten im Einkaufswagen, desto höher ist tatsächlich auch das Risiko, einen Artikel mehr als einmal oder gar nicht zu scannen. Der Studie zufolge besteht in einem Einkaufswagen mit 50 Produkten eine Chance von 60 Prozent, dass mindestens ein Fehler gemacht wird. Bei einem Einkaufswagen mit 100 Artikeln liegt die Chance, dass der Kunde mindestens einen Fehler macht, bei 90 Prozent.

 

Gründe für Einzelhandelsverluste

Laut ECR gehören zu den wahrscheinlichsten Ursachen von Verlusten im Zusammenhang mit SCO-Technologien das unterlassene Scannen von Artikeln, das Scannen von falschen Artikeln (z. B. ein Kilo Weintrauben wird als ein Kilo Möhren gescannt), das Entfernen vor dem Abschluss des Zahlungsprozesses, das falsche Scannen von Aktionsware oder mehrsortigen Produkten, das Austauschen von Barcodes und der Betrug mit Rabattkupons.

 

Der Umfang potenzieller Verluste lässt darauf schließen, dass noch es viel zu tun gibt, damit SCO-Technologien die von Einzelhändlern und Technologieanbietern erwarteten Vorteile auch tatsächlich liefern. Dies erfordert eine gründliche Prüfung der Risiken und Nutzen, die sich aus einer Investition möglicherweise ergeben. Im ersten Schritt gehören hierzu eine realistischere und durchdachte Bewertung der potenziellen Kapitalrendite (ROI) sowie Bestimmung von SCO-Verlusten.

 

Des Weiteren müssen Einzelhändler reiflich überlegen, wie und wo diese Technologien zum Einsatz kommen sollen, und eine unternehmensweite konsistente Strategie entwickeln, die den Wert einer kundenfreundlichen und ‚reibungslosen‘ Shopping-Erfahrung erkennt. Bei sorgfältiger Abwägung können Einzelhändler durch einen entsprechenden Ansatz sicherstellen, dass diese Technologien zur Geschäftsentwicklung beitragen und nicht zu einer inakzeptablen Rentabilitätsbelastung werden.


[1]
Laut Deloitte Research, „Global Powers of Retailing 2018. Transformative change, reinvigorated commerce“, S. 7

[2] Forbes, „The Year With No Cashier? Amazon Reportedly Planning To Open More Amazon Go Stores This Year“, https://www.forbes.com/sites/deborahweinswig/2018/02/23/the-year-with-no-cashier-amazon-reportedly-planning-to-open-more-amazon-go-stores-this-year/#6e9d733d152a

[3] Bloomberg, „Amazon Will Consider Opening Up to 3,000 Cashierless Stores by 2021“,

 https://www.bloomberg.com/news/articles/2018-09-19/amazon-is-said-to-plan-up-to-3-000-cashierless-stores-by-2021


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