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JBC spart Zeit an der Kasse mit RFID

Eine zusätzliche Dimension für die Lagerverwaltung der Modekette.

--10.08.2018

JBC, ein großer belgischer Textileinzelhändler mit einer gesunden Portion Spaß, führte im Jahr 2015 zusammen mit Checkpoint Systems, einem weltweit führenden Anbieter von Anti-Diebstahl- und RFID-Lösungen für den Einzelhandel, Radio Frequency Identification (RFID) in seiner gesamten Logistikkette ein. Damit gehört JBC zu den Vorreitern in Belgien im Bereich RFID. Drei Jahre später blickt die Bekleidungskette zufrieden zurück und gibt dem Unternehmen einige Tipps zur erfolgreichen Entfaltung von RFID.

Erfahrung ist für die Modekette JBC von zentraler Bedeutung. Sowohl das Kundenerlebnis als auch die Erfahrung des Filialpersonals. Leichtigkeit und Schnelligkeit an der Kasse spielen dabei eine wichtige Rolle. Ende 2013 suchte die JBC daher nach einer unterstützenden Technologie, um zusätzliche Zeit an der Kasse zu sparen und gleichzeitig die Benutzerfreundlichkeit für ihre Mitarbeiter zu erhöhen. Die Lösung fand JBC in RFID nach einer positiven Pilotphase in zwei der 144 Filialen. Fred Tielens, Logistikmanager bei JBC: "Dank RFID konnten wir schnell einen Gewinn von zehn Sekunden pro verkauftem Kleidungsstück erzielen. Dank RFID war es möglich, alle Kleidungsstücke eines Kunden auf einmal automatisch zu scannen. Dies machte es überflüssig, an der Kasse nach Preisschildern zu suchen.

Diese Zeitersparnis hat JBC dazu veranlasst, RFID in allen seinen Filialen und Distributionszentren in Houthalen einzuführen. Ende 2014 schulten JBC und Checkpoint Systems weltweit mehr als 100 Lieferanten von Bekleidung, um RFID-Etiketten korrekt in ihre Bekleidung einzunähen. Diese erste Phase ist entscheidend für die erfolgreiche Einführung von RFID. Wenn die Dinge an der Quelle liegen, dann sparen Sie als Händler viele Probleme in der Kette.

Deshalb hat JBC sein Logistikzentrum zeitgleich mit dem Lieferantenprozess mit RFID ausgestattet. Anfang 2015 stattete die Handelskette das Lager mit RFID-Tunneln aus. Einerseits gibt es einige Tunnel zur Wareneingangskontrolle, andererseits gibt es RFID-Tunnel zur Warenausgangskontrolle. Dies ist der perfekte Zeitpunkt, um zu prüfen, ob die Lieferanten die RFID-Etiketten richtig ausgesät haben.

Die ersten Lieferungen verliefen nicht wie erwartet", sagt Fred Tielens. Einige unserer Lieferanten haben die Etiketten versehentlich in ihre Kleidung eingenäht, unabhängig von Größe und Farbe. Glücklicherweise konnten wir diese Lieferanten aufgrund der Inspektionen in unserem Lager sofort anpassen, was uns veranlasste, unsere Inspektionen zu verschärfen.

Darüber hinaus hat RFID unsere Arbeitsweise im Lager verändert. Während JBC früher die gelieferte Ware prüfen und bearbeiten musste, kommt die Ware nun in gezählter und getaggter Form im Distributionszentrum von JBC an. Der Wegfall dieser Zwischenschritte reduzierte die Zahl der internen Transporte und führte heute zu kürzeren Lieferzeiten. Mit anderen Worten, JBC kann seine Filialen schneller mit den gewünschten Artikeln versorgen.

Nachdem die Lieferanten und das Lager in guter Verfassung waren, konnte JBC im Jahr 2015 mit dem Roll-out in die Filialen beginnen. Startschuss: mehrere intensive Workshops unter der Leitung eines Projektleiters von Checkpoint Systems. In einer ersten Phase hat die JBC ihre Distriktmanager in den RFID-Prozess eingebunden. Und zu einem späteren Zeitpunkt das gesamte Ladenpersonal. RFID verändert die klassische Arbeitsweise in einem Geschäft. Für eine optimale Integration der RFID-Technologie in die Kassen arbeitete die JBC mit einem Pilotprojekt, das sechs Monate dauerte. Schließlich geht es um einige Herausforderungen: RFID-Lesegeräte an den Kassen, Verbindung mit den RFID-Etiketten, Computer im Hinterzimmer, etc.

Schließlich möchte die JBC anderen Händlern, die die Einführung von RFID erwägen, die gebührende Aufmerksamkeit schenken: einen IT-Manager in den gesamten RFID-Prozess einbinden. Denken Sie an die Software der Kassensysteme, das ERP-System und das Netzwerk. Es wird zweifellos zusätzliche Kosten geben, die Sie im Hinterkopf haben müssen. Zum Beispiel, vor der Ankunft von RFID, hatte die JBC nur Wifi um die Kassen herum. Während RFID Wifi auf der gesamten Produktionsfläche bis hin zum Lagerbereich benötigt. Aber auch in den Geschäften ist eine zusätzliche Verkabelung notwendig. Die RFID-Etiketten müssen mit den Kassen kommunizieren. Doch diese Mehrkosten werden durch die Vorteile von RFID aufgewogen, wenn man weiß, was man mit RFID erreichen kann. Fred Tielens: "Unsere Filialmitarbeiter wollen nicht mehr in die Zeit der RFID-Technik zurückkehren. Die Arbeitsbelastung an den Kassen nahm deutlich ab. Und sie haben mehr Zeit, um unsere Kunden im Geschäft zu beraten.

Und die Zukunft? Der letzte Schritt der RFID-Geschichte bei JBC ist die Bestandsaufnahme aller Artikel. Der Bekleidungseinzelhändler könnte dann alle seine Waren dort lokalisieren, wo sie sich tatsächlich im Lieferprozess befinden (vom Lieferanten bis zum Shop). Eine zusätzliche Dimension für die Lagerverwaltung der Modekette.

PR Contact

Nina Mattes
PR und Kommunikation
PECKERT GRUPPE - Schumannstraße 2b - 53113 Bonn
+49 (228) 91158.13
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